Wir haben uns sehr gefreut, dass sich die Deutsche Botschafterin in Pakistan, Frau Ina Lepel, die Zeit genommen hat und ins Haus Immanuel gekommen ist.
Kinza und Tadeeb bedanken sich mit selbst gebastelten Karten
Sie kam 16.03.26 zusammen mit dem Adjutanten des deutschen Militärattachés, Herr Reinhard Döllmann, um den Kindern zu danken. Diese hatten am vergangenen 1. Advent Lieder auf dem Deutschen Weihnachtsmarkt in Islamabad gesungen haben. Sie brachte einen Scheck von umgerechnet ca. 900 Euro mit, der für den Einkauf von Schulutensilien für das neue Schuljahr bestimmt ist. Bei uns ist Ende März/Anfang April der Schuljahreswechsel, so war es genau das richtige Geschenk.
Frau Lepel beim Rundgang
Die Mädchen waren begeistert, dass sich Frau Lepel viel Zeit genommen hat, das Hostel anzusehen und dann noch in großer Runde mit den Kindern Tee zu trinken und ihre Fragen zu beantworten. Wann sonst hat man die Gelegenheit, eine Botschafterin zu fragen, wie man Diplomatin wird und welche Arbeiten sie zu erledigen hat?!?
Sr. Chris gab den beiden Besuchern einen Überblick über die Geschichte von Haus Immanuel und Mr. Nadeem John, der Geschäftsführer, berichtete von den verschiedenen Projekten des Vereins. Etwa 250 christliche Kinder und ihre Familien in der Provinz Punjab erhalten Hilfe für ihren Schulbesuch und ihre Ausbildung. Neben der beruflichen Qualifikation sollen die Kinder auch soziale Verantwortung lernen und einüben, damit sie später einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation der christlichen Minderheit und der pakistanischen Gesellschaft leisten können.
Die Kinder waren begeistert
Die Kinder waren ganz begeistert von der Begegnung mit solchen besonderen Gästen. In einem Land wie Pakistan ist es nicht selbstverständlich, dass jemand aus diplomatischen Kreisen bereit ist, eine Arbeit für Kinder der christlichen Minderheit zu besuchen. Viele von ihnen machen schon früh die Erfahrung, dass sie übersehen und wenig geschätzt werden. Deshalb haben wir Schwestern uns sehr über diesen Besuch gefreut und Gott gedankt, dass wir die freundliche Zuwendung von Frau Lepel zu den Mädchen miterleben durften.
Mehr Infos über die Arbeitsgebiete in Rawalpindi finden Sie im aktuellen Freundesbrief.
— Sr. Annette und Sr. Chris, 20. März 2026