Jujuy, Argentinien

Jujuy liegt am Fuß der Anden. Die Provinz hat große soziale und wirtschaftliche Problemen. Im Kinderheim »Hogar del Sol« und in der Tagesstätte »Arca de Noé« helfen wir besonders gefährdeten Kindern und ihren Familien.

Blick auf Jujuy

Blick auf Jujuy

Das Kinderheim »Hogar del Sol« (Haus der Sonne) liegt in einem Vorort von Jujuy auf 1300 m Höhe. Hier haben schon viele bedürftige und oft auch kranke oder behinderte Kinder eine Heimat gefunden haben. Sie erleben herzliche Annahme statt Ablehnung und Misshandlung, Geborgenheit und Fürsorge statt Unsicherheit und Angst. In den Familiengruppen lernen sie Verantwortung zu übernehmen, erhalten intensive Förderung und werden so auf ein sinnvolles Leben vorbereitet. Oft ist psychologische oder andere fachliche Betreuung nötig. Manche Kinder werden vom Jugendamt zur Adoption vermittelt, andere bleiben so lange im Heim, bis sie ins Berufsleben einsteigen. Auch einige Hochzeiten wurden schon mit der Hogar-Familie gefeiert.

Die Hauseltern und Hausmütter engagieren sich auch in der kleinen Ortsgemeinde. Freundschaft und Beziehung zu den Menschen, die Gott uns in den Weg gestellt hat, sind ihnen sehr wichtig.

Gruppenleiterin Claudia in der "Arche Noah"

Gruppenleiterin Claudia in der "Arche Noah"

In der Stadt Jujuy versorgen wir in der Tagesstätte »Arche Noah« 130 Kinder lediger Mütter oder sehr bedürftiger Familien. Alle kommen aus einem problematischen Umfeld. Nicht wenige Mütter sind sehr jung und wurden missbraucht, andere haben wechselnde Partner, einige sind schon an AIDS erkrankt. Manche Väter sind im Gefängnis, andere sind Alkohol- oder drogenabhängig und nicht selten gewalttätig. Deshalb begleiten wir die Erwachsenen und die Kinder seelsorgerlich und versuchen ihnen in ihren schwierigen Familien-Situationen ganz praktisch zu helfen. Zusammen mit unseren Mitarbeiterinnen bieten wir Bibelkreise an, und auch bei Feiern weisen wir auf Jesus hin, den Guten Hirten. Gottes Barmherzigkeit und Liebe macht nicht Halt vor schmutzigen Hütten und chaotischen Familiensituationen.

Die Mitarbeiterinnen sind einheimische Christen aus den verschiedensten Gemeinden Jujuys, die sich überzeugend und opferbereit einsetzen. Fachkräfte unterstützen sie in der Tagesstätte.

Die Hogar-Familie nimmt Abschied von Sr. Vreni und Sr. Babet

Die Hogar-Familie nimmt Abschied von Sr. Vreni und Sr. Babet

Viele CT-Schwestern haben diese Einrichtungen aufgebaut und sich jahrzehntelang eingesetzt. Ihr Anliegen war, dass Gott hineinwirkt in die oft hoffnungslos scheinende Not und Verzweiflung der Menschen und in die traurigen Schicksale vieler unserer Kinder. Im April 2022 haben die letzten Schwestern, Sr. Vreni und Sr. Babet, Argentinien verlassen. Die Verantwortung für das Heim und die Kita liegt nun in argentinischen Händen. Sie wollen weiterhin dazu beitragen, dass die heilende Liebe Jesu die Kinder und deren Familien verändert.

Der Christusträger-Waisendienst finanziert wie bisher diese wichtige Arbeit. Er vermittelt die Patenschaften und hält den Kontakt aufrecht. Wir sind dankbar für mehrere Gruppen in Deutschland, die sich weiterhin mit großem Engagement und Kreativität für Jujuy einsetzen.

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