Aktuelles

Post aus Jujuy/Argentinien

Viele Weihnachtsbriefe wurden in diesen Tagen versandt. Sr. Vreni schrieb an die Paten, die unsere Kinder in der Kita „Arche Noah“ versorgen. Sie ist nun seit 32 Jahren in Jujuy/Argentinien.

Hier ein Auszug aus ihrem Brief:

„… Ich staune über all das Gute, das ich erleben darf, hier und heute. Der Anstoß zu allem war ein Erlebnis mit Gott, das ich vor vielen Jahren direkt nach Weihnachten hatte. Damals bin ich ihm begegnet, diesem Gottessohn, der als Kind auf die Welt kam. Von ihm heßt es schon im Buch des Propheten Jesaja: … und die Herrschaft liegt auf seiner Schulter.  (Jes. 9,6)

Seine geheimnisvollen Namen geben uns zu denken: Wunderrat, Starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.

Ewig-Vater  – ihn brauchen unsere Kita-Kinder ganz dringend. Die meisten von ihnen haben ein trauriges Vaterbild, das oft mit Gewalt, Missbrauch und Drogen in Verbindung gebracht wird. In diesem Jahr haben einige ihre Väter durch Selbstmord verloren. Mateo (1 ½ Jahre) wird seinen Vater nun nie kennenlernen, und der kleine Lautaro wird irgendwann vom selbstgewählten Tod seines Vaters im Gefängnis hören. Wir beten, dass sie den Ewig-Vaterkennenlernen, der ihre tiefsitzenden Wunden heilen kann.

Friedefürst – dieser „Principe de Paz“ ist so wichtig, gerade wenn wir an Natali und Nahuel denken. Die Eltern streiten oft und haben sich nun getrennt. Die Gruppenleiterin Elva nimmt sich immer wieder Zeit für diese Kinder, um sie zu trösten.

Wunderrat – wer braucht ihn nicht, diesen wunderbaren Ratgeber? Im Umgang mit den Müttern brauche ich immer wieder seinen Rat. In den jungen Frauen ist so viel Schmerzhaftes, Ungelöstes – es steht ihnen buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Ich bin dankbar, wenn sie kommen und sich aussprechen – und wenn ich sie mit dem göttlichen Ratgeber bekannt machen kann.

Starker Gott – ihn erlebt Josias auf besondere Weise. Er war durch eine Vergewaltigung gezeugt. Die verzweifelte Mutter wollte ihn nicht, und es fiel ihr schwer, ihr Baby zu akzeptieren. Josias ist mittlerweile 13 Jahre alt und in der Schule der Beste. Seine Mutter liebt ihn jetzt von ganzem Herzen – und sie liebt eben auch diesen Jesus, der sich in ihrer Familie als starker Gott erwiesen hat.“

Soweit aus dem Brief von Sr. Vreni. Wir sind dankbar für die vielen Paten, die über den Christusträger-Waisendienst unsere Kinder in den verschiedenen Ländern tatkräftig unterstützen.

Schaut mal, was wir können!

Mehr Infos im Freundesbrief aus Jujuy:

thumbnail of 1811 Jujuy Freundesbrief

 

 

 

 

 

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