CTS Standorte

Künzelsau

Aufbauen - Anleiten - Loslassen

Viele Jahrzehnte Missions-Pionier-Dienste in Asien und Südamerika aufbauen – Mitarbeiter anleiten, alle Verantwortung übergeben und loslassen – zurückkommen nach Deutschland – als Schwesterngemeinschaft neu zusammenfinden…

Das ist das Besondere an unserem Schwesternhaus in Künzelsau.
Wir sind zur Zeit zehn Schwestern, die sich auf diese Herausforderung eingelassen haben.

Unser seniorengerechtes Schwesternhaus liegt im Ortsteil Taläcker, einem Neubaugebiet, in dem viele Spätaussiedler aus Russland wohnen. Eine Standseilbahn verbindet unseren Ortsteil mit dem Zentrum der Stadt, das ist sehr praktisch.

Wir unterstützen unsere Hausschwester Doris und setzen uns unseren Gaben und Kräften entsprechend in der Gemeinde, in der Nachbarschaft oder in der Krankenhaus-Seelsorge ein. Das Gebet für unsere Schwestern und Brüder wird uns immer wichtiger, und wir möchten für die Menschen unserer Umgebung ein Zeugnis der Liebe Gottes sein.

Schwestern unserer Gemeinschaft in Künzelsau



Aus dem Erleben von Sr. Helga:  

Sr. Helga
Sr. Helga

„Lange waren wir in Ländern der sog. Dritten Welt und haben wir uns bemüht, die Kultur des jeweiligen Landes zu verstehen und uns einzugliedern. Bei der Rückkehr nach Deutschland hieß es für uns erneut, sich umzustellen: z.B. von der Herzlichkeit und großen Gastfreundschaft der Südamerikaner zur Nüchternheit und Sachlichkeit der Europäer. Aber da ist auch das Eintauchen in den Reichtum der deutschen Kultur. Anfangs fehlten uns oft die deutschen Begriffe. Wie gut, dass wir Schwestern einander Hilfestellung geben und auch gemeinsam über einen „Ausrutscher“ lachen können.

War früher unsere Zeit randvoll mit Arbeit, Gesprächen, schwierigen Aufgaben und Entscheidungen, so sind jetzt die Tage ruhiger geworden. Unsere physischen Kräfte haben nachgelassen und es heißt, die eigene Schwäche und Begrenztheit anzunehmen und als gute Haushalter damit umzugehen. Dabei ist es für manche von uns gar nicht so leicht, den Leistungszwang – den wir uns bewusst oder unbewusst auferlegt hatten – abzulegen. Gott fragt nicht nach Leistung. Doch der Gedanke: Ich muss noch etwas tun! ist nicht leicht zu korrigieren. Wir üben uns darin, mit unserem ganzen Sein und Leben Gott zu ehren. Wir besinnen uns auf das Wichtigste und Wertvollste, auf die Quelle unseres Seins.“


Sr. Elisabeth hat ein Buch geschrieben:
„Mit Skalpell und Gottvertrauen“ – aus dem Leben einer Missionsärztin.

Es hat 220 Seiten, broschiert, mit farbigen Abbildungen und ist erschienen und zu bestellen im Erlanger Verlag für Mission und Ökumene
ISBN 978 3 87214 542 0
Preis: 19,80

Leserstimmen:
„Es wurden schon viele Bücher über die ärztliche Mission geschrieben, aber selten ein so spannendes und interessantes wie dieses.“

„… Die Schreiberin hat einen sehr angenehmen Ton getroffen, angemessen gründlich und tief und dennoch gut zu lesen, ohne jede ܜberheblichkeit. Was sie über ihre Familie schreibt, da ist Schweigen in mir und ein gewaltiger Respekt vor dem Schmerz aller Beteiligten.[nbsp] Umso wunderbarer, wie sie ihr Leben leben konnte, durch die Wochen und Monate nach dem ܜberfall, dann der Weg der Ausbildung, der Weg zu den Schwestern, und die vielen langen Wege in Indonesien. Das Buch ist ein bleibendes Gotteslob.“

„Ich bin berührt über das Ergehen der Schreiberin und die Führung Gottes dabei.“

„Mit großem Interesse habe ich diese erschütternde, aber auch tapfere Lebensgeschichte gelesen: Die belastete Kindheit, die Wunden, die der Krieg geschlagen hat, die Uneinigkeit der Eltern, alles hat sie (die Schreiberin) mit viel Konsequenz und Gottvertrauen überwinden können.“

„Noch bis spät in die Nacht habe ich das Buch richtiggehend „€žaufgefressen“€œ. Und immer liefen mir vor Rührung die Tränen über die Wangen.“

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