Kinder in Karachi/Pakistan - Zukunftsperspektiven für die christliche Minderheit
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Kinder in Karachi/Pakistan
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Die Hafenstadt Karachi liegt ganz im Süden Pakistans am Arabischen Meer. Sie ist mit ca. 23,5 Millionen Einwohnern die weltweit größte muslimische Stadt.

Anfang der 60er Jahre kamen die ersten Brüder und Schwestern nach Karachi. Damals schätzte man die Einwohnerzahl auf 3 Millionen. So rasant wie die Bevölkerungszahl anschwoll, wuchsen auch die mannigfaltigen Probleme in der Stadt: Arbeitslosigkeit, Elendsviertel, hohe Geburtenrate und Analphabeten-Quote, Drogensucht, Kriminalität. Dazu kommt die schwierige allgemeine Lage des Landes durch die instabile Regierung, Terroranschläge etc.

Die besonders Leidtragenden sind die Kinder. Deshalb wurde mit Hilfe des Christusträger-Waisendienstes e.V. (CTW) eine Arbeit für Waisenkinder aufgebaut.

Heute leben etwa 100 Kinder in drei Heimen bei uns. Sie kommen alle aus sehr armen, bedürftigen Christenfamilien. Ihre Angehörigen (Witwen, Witwer oder Großeltern) könnten einen regelmäßigen Schulbesuch selbst nicht finanzieren. Die Kinder leben bei uns wie in einer großen Familie, jeweils ein älteres kümmert sich um seinen jüngeren „Partner“. Sie gehen von unsern Heimen aus tagsüber in öffentliche Schulen, einige der älteren studieren im College oder machen eine Berufsausbildung. Sie bleiben in der Regel so lange bei uns, bis sie auf eigenen Füßen stehen können. Wir sind dankbar, dass einige ehemalige Kinder, inzwischen selbst verheiratet, unsere treuesten und zuverlässigsten Mitarbeiter sind.

Neben unseren Heimkindern unterstützen wir Witwen oder Witwer und deren Kinder in ihren Wohngebieten, so dass sie dort in die Schule gehen können. Das schließt oft die medizinische Betreuung mit ein, die z.B. bei Tuberkulose sehr langwierig ist. Einige Kinder sind auch in anderen sozialen Einrichtungen zur Schulausbildung untergebracht. Auch dieses Projekt der „Familien- und Schulunterstützung“ wird durch Patenschaften des CTW finanziert.

Unser Ziel ist es, die Kinder zu mündigen pakistanischen Christen zu erziehen. Sie sollen in der Geborgenheit unserer Heime erleben und erkennen, dass ihr Leben wertvoll ist in Gottes Augen, und dass sie von Gott dem Vater geliebt sind.

Sabine M. hat seit Juli 2017 die Verantwortung für „Haus Tabitha“.

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