Unser Gesundheits-Dienst in Tumbang Marikoi/Indonesien ist seit 2007 ein von der Regierung anerkanntes "Volks-Gesundheits-Zentrum", das laufend ausgeweitet wird. Dazu gehören:
- die Poliklinik „Christopherus“ mit Behandlungs-Räumen und zwei Häusern für Langzeit-Patienten,
- ein medizinisches Labor,
- die Geburtshilfe-Abteilung mit Familien-Planung und die Mutter-Kind-Fürsorge,
- Unterweisung im Anbau von heimischen Pflanzen mit heilender Wirkung,
- monatliche Impf-Programme in den umliegenden Dörfern. Diese Gelegenheit nutzen wir gleichzeitig, um Kindern im Schulalter das Evangelium zu erzählen.
Die häufigsten Krankheiten sind Malaria, TBC und Durchfälle. Auch werden oft Menschen mit Unfällen oder Verbrennungen gebracht.
In der Regel ist kein Arzt auf unserer Station. Manchmal sind junge christliche indonesische Ärzte direkt nach Beendigung ihres Studium für 1 oder 2 Monate hier, um ihre Praktikumzeit bei uns zu absolvieren.
Zum Teil ist die Verbindung zu anderen Flussgebieten noch ziemlich unwegsam, sodass ein Krankentransport in unser Dorf mehrere Tage in Anspruch nimmt. Die Verbindung in die Stadt hat sich inzwischen wesentlich vereinfacht. Nachdem wir in den ersten Jahren bis zu 5 Tage auf dem Fluss mit Booten unterwegs waren (später wurden es mit Schnellbooten 2 Tage oder sogar nur noch ein Tag), sind wir seit 1998 in der glücklichen Lage, den Flugdienst der „MAF“ in Anspruch zu nehmen. Mit dem kleinen MAF-Wasserflugzeug ist unsere Station in ca. 50 Minuten zu erreichen. Einige Jahre sorgte auch ein Pilot mit einem Hubschrauber der „Helimission“ für eine schnelle Transport-Möglichkeit bei Notfällen, oder für dringende, sichere Medikamenten-Lieferungen, was eine enorme Hilfe für uns bedeutet. Dieser Hilfs-Dienst der Missions-Fluggesellschaft, die uns zu relativ billigen Preisen anfliegt, ist für uns auch von unschätzbarem Wert, wenn wir zu verschiedenen Erledigungen in die Stadt reisen müssen.
1985 begannen wir mit dem Kindergarten.
Unsere „VISION UND MISSION“ ist,
Menschen zur körperlichen Gesundheit zu verhelfen und Kinder pädagogisch zu fördern. Das tiefste Anliegen ist, dass sie JESUS erkennen, von dem geschrieben steht:
„Es ist in keinem anderen HEIL und ist kein Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.“ (Apg. 4,12)
