Marikoi/Indonesien
Unser Urwald-Dorf liegt weitab von der städtischen Zivilisation im Landesinnern, entlang des Kahayan-Flusses. Tumbang Marikoi - Mündung des Marikoi. Kalimantan wird als „ Land der 1000 Flüsse " bezeichnet. So ist es natürlich, dass sich die Dayak-Stämme als ehemaliges Nomaden-Volk an Flüssen angesiedelt haben.
Begonnen hat unsere Arbeit 1974 in Palangka Raya,
der Provinz-Hauptstadt Mittel-Kalimantans. Jahrelang fuhren wir mit einem Ambulanz-Boot entlang des Kahayan und einigen seiner Nebenflüsse von Dorf zu Dorf, um Kranke zu behandeln und abends biblische Geschichten zu erzählen. Mit den Jahren stellten wir fest, dass es effektiver wäre, wenn wir möglichst weit im Landesinnern ein Zentrum hätten, von mehreren Flussgebieten aus erreichbar, wo wir auch Patienten zur längeren Behandlung aufnehmen könnten. So begannen wir ab 1982 in Tumbang Marikoi, 500 km flussaufwärts von der Hauptstadt. Seitdem kommen kranke Menschen aus verschiedenen Himmelsrichtungen in unsere Poliklinik.
Seit 1982 leben wir, Sr. Lydia (Krankenschwester) und Sr. Anne (Krankenschwester) hier. Lange gehörte auch Sr. Yasna, die indonesische Schwester, zu userem Team. Sie starb nach schwerer Krankeit im Mai 2010.
Unterstützt werden wir von 20 einheimischen Mitarbeitern.
Von Anfang an haben wir uns in der örtlichen Kirchengemeinde engagiert und bald darauf im Kindergarten "Yerachmeel".
Unser indonesischer Trägerverein ist der missionarisch-diakonische Verein „CHRISTOPHERUS" mit Sitz in Semarang/Java. Dieser Verein ist 1972 - inspiriert durch unser erstes CT-Schwestern-Team in Kudus - gegründet worden.
Unsere „VISION UND MISSION" ist,
Menschen zur körperlichen Gesundheit zu verhelfen und Kinder pädagogisch zu fördern.
Das tiefste Anliegen ist, dass sie JESUS erkennen, von dem geschrieben steht:
„Es ist in keinem anderen HEIL und ist kein Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir gerettet werden sollen." (Apg. 4,12)
Schwestern persönlich:
