Unsere Geschichte

Aus geistlichen Aufbrüchen Anfang der 60er Jahre entstand eine verbindliche Lebensgemeinschaft in Bensheim-Auerbach/Hessen. Junge Erwachsene erlebten die Freude an Gott und am Miteinander, sie fanden Sinn und Ziel im Leben und Einsatz für Christus. Im Dezember 1961 wurde der Verein der Christusträger gegründet. Daraus bildeten sich eine selbständige Schwesternschaft und eine Bruderschaft.
Wir wissen uns hineingenommen in die Bewegung der Bruderschaften und Kommunitäten. Die Not-Gottes-Kapelle, aufgebaut von den Brüdern vom gemeinsamen Leben auf den alten Fundamenten einer Kapelle der iro-schottischen Mönche im nahen Wald von Auerbach, ist ein sichtbares Zeichen dieser Segensspur.
Von Anfang an war es uns ein Anliegen, Zeugnis zu geben vom Glauben an Jesus und den Armen und Bedürftigen zu dienen.
Im Mai 1963 reisten die ersten beiden Schwestern nach Pakistan, um Leprakranken zu helfen.
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Im Schwesternhaus in Bensheim Auerbach übernahm bald Sr. Maria die Leitung. Ihre Hauptaufgabe war es, die jungen Schwestern ins gemeinsame Leben einzuführen und dann wieder loszulassen, weil die meisten ins Ausland gingen. Ende der 60er kamen so viele Anfragen von neuen Schwestern, dass das Haus zu klein wurde. Deshalb begann in der Nähe von Schwäbisch Hall, in Starkholzbach, ein zweites Schwesternhaus.
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Gott für fünfzig Jahre
sei Dank

50 Jahre sind ein Grund zum Feiern. Ein Grund, dankbar zurück zu blicken, sich an dem zu freuen, was (trotz mancher Fehler und Schwächen) gewachsen ist und einen zuversichtlichen Blick nach vorne zu richten.
Deswegen haben wir Schwestern und Brüder im Jahr 2011 viele Veranstaltungen an unseren Wohnorten in Deutschland und in der Schweiz durchgeführt.
Gemeinsam mit unseren Brüdern und einer großen Zahl von Freunden wurde eine prall volle Festwoche in Triefenstein vorbereitet mit der Ausstellung „Erfahrungsräume Christusträger".
Über den Abschlussgottesdienst im Zelt schrieb Sr. Sibylle:
Segnen und Gesegnet werden - Unter diesem Thema rundete ein Gottesdienst die Festwoche ab. Dichte Atmosphäre im Zelt; neben dem Regen strömten auch die Besucher. Eine »Süßwasserblase inmitten eines Salzsees«, so umschrieb Bischof Johannesdotter, Kommunitätenbeauftragter der EKD, die Kommunitäten in unserem Land. Lieder von Frieder Gutscher umrahmten den Gottesdienst. Sichtbares Zeichen der Gemeinschaft: Feier des Abendmahls, ausgeteilt von Schwestern, Brüdern, Kirchenvertretern und Freunden. Der Ausklang spürbar geprägt von der Dankbarkeit für Gottes Wirken in 50 Jahren und hoffnungsvollem Ausblick auf Zukünftiges. GOTT SEI DANK!
