Schwesterngemeinschaft unser Haus im Wohngebiet Taläcker Künzelsau Nach 30 Jahren erlebt Sr. Barbara wieder Winter Tischgemeinschaft in unserer Hauskapelle Ausflug zum Tierpark Sr. Doris (rechts) im Dienst Sr. Ursula (re) Die Schwestern Helga und Barbara am Gemeindehaus Sr. Waltraut (re) starb im Juni 2013) unser Garten Urlaub

Künzelsau


Viele Jahrzehnte Missions-Pionier-Dienste in Asien und Südamerika
aufbauen, anleiten, übergeben und loslassen
heimkommen nach Deutschland
als Schwesterngemeinschaft neu zusammenfinden...

 

das ist das Besondere an unserem Schwesternhaus in Künzelsau.
Wir sind z. Zt. 10 Schwestern, die sich auf diese Herausforderung eingelassen haben.

 

 

 

Das Schwesternhaus in Künzelsau liegt auf der Hochebene Taläcker in einem Neubaugebiet, in dem viele Spätaussiedler aus Russland wohnen. Eine Standseilbahn verbindet unseren Ortsteil mit dem Zentrum der Stadt.

Früher hatten die Schwestern in Mittelfischach ein kleines Gästehaus, in dem sie vor allem Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleiteten. Von dort zogen sie im Oktober 2000 in den seniorengerechten Neubau nach Künzelsau um. 
Im Lauf der Jahre sind weitere Schwestern dazugekommen. Zwei von ihnen wurden bereits in die endgültige Heimat bei Gott gerufen.


Sr. Doris ist noch nicht im Rentenalter und arbeitet halbtags bei einer Diakonie-Station in häuslicher Krankenpflege. Wir anderen teilen uns die Haus- und Gartenarbeit und setzen uns unseren Gaben und Kräften entsprechend in der Gemeinde, in der Nachbarschaft oder in der Krankenhaus-Seelsorge ein.


Wir möchten unsere Schwestern und Brüder vermehrt im Gebet unterstützen und auch für die Menschen unserer Umgebung ein Zeugnis der Liebe Gottes sein.

 

       Sr. Elisabeth hat ein Buch geschrieben über ihr Leben: 

"Mit Skalpell und Gottvertrauen" - aus dem Leben einer Missionsärztin.

Es hat 220 Seiten, broschiert, mit farbigen Abbildungen

und ist erschienen im Erlanger Verlag für Mission und Ökumene

ISBN 978 3 87214 542 0

Preis: 19,80 €

 

Aus dem Erleben von Sr. Helga:

„Während unseres langjährigen Aufenthalts in Ländern der sog. Dritten Welt haben wir uns bemüht, die Kultur des jeweiligen Landes zu verstehen und uns einzugliedern. Nun heißt es für uns erneut, sich umzustellen: Da ist z.B. die Herzlichkeit und große Gastfreundschaft der Südamerikaner, die nun der Nüchternheit und Sachlichkeit der Europäer wieder Raum gibt. Aber da ist auch das Eintauchen in den großen Reichtum der deutschen Kultur. Auch bei der Sprache heißt es, sich umzustellen. Immer wieder klingen spanische oder portugiesische Ausdrücke in einem Gespräch durch, und manchmal fehlen sogar die deutschen Begriffe. Wie gut, dass wir Schwestern einander Hilfestellung geben und auch gemeinsam über einen „Ausrutscher" lachen können.
War früher unsere Zeit randvoll mit Arbeit, Gesprächen, schwierigen Aufgaben und Entscheidungen, so sind jetzt die Tage ruhiger geworden. Unsere physischen Kräfte haben nachgelassen und es heißt, die eigene Schwäche und Begrenztheit anzunehmen und als gute Haushalter damit umzugehen. Wir besinnen uns auf das Wichtigste und Wertvollste, auf die Quelle unseres Seins. Im Gebet erwidern wir die tiefe Liebe und Treue unseres Gottes mit der Hingabe unseres Lebens."