Leben miteinander teilen

Seit dem Jahr 2000 gibt es dieses Angebot in Hergershof. Dass auch im Jahr 2017 wieder Leute kamen, die bereits 2000 dabei waren, teilweise sogar jedes Jahr, das spricht doch für sich. Zu der „Kernbesetzung“ gesellen sich immer wieder „Neue“, was sehr bereichernd und schön ist. Schwester Conny hat schon im Vorfeld viel zu bedenken, denn alle wollen ja beschäftigt sein. Da wird gehämmert, geschaufelt, gesägt, gestrichen, Holz aufgeschichtet, Motorengeräusche sind zu hören von diversen elektrischen Geräten, Kompost wird umgesetzt und vieles, vieles mehr. In all den Jahren ist so richtig viel entstanden, und es ist immer wieder toll, wenn bei einer Gartenbegehung oder im Hof entzückte Ausrufe kommen, wie „weißt Du noch ….“ Auch in diesem Jahr gab es eine lange Liste – aber viele Hände machten schnell ein Ende – ich denke Sr. Conny und das Hausteam waren zufrieden am Ende der Woche.

Mein Highlight in diesem Jahr war das Tapezieren im Kaminraum – natürlich unter fachkundiger Anleitung einer erfahrenen Person, die auch den weitaus größten Teil tapezierte. Also auch Neues kann man lernen! Jeder Tag beginnt mit einer Morgenandacht, ausgearbeitet von den einzelnen Schwestern – dieses Mal ging es um Geistesfrüchte. Ein Filmabend hat schon Tradition, genauso wie ein Ausflug - der uns in diesem Jahr nach Bad Mergentheim in den Wildpark führte - und nicht zu vergessen der besondere Abend mit Longdrinks, kreiert und serviert von den Jugendlichen, die Spielabende und natürlich der bunte Abend am letzten Tag, wo sich alle einbringen können, aber nicht müssen. Ein großes Lob auch an die Küchenschwestern und die in der Küche mitarbeitenden Teilnehmerinnen – die mit viel Liebe und tollen Köstlichkeiten für unser leibliches Wohl sorgten. Wie immer hatten wir jede Menge Spaß miteinander, und es gab ein herzliches Verabschieden mit der Aussicht auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. (Gudrun Bursian - Tertiär-Schwester)